Wellnesshotel Vorarlberg - Ruheräume | Hotel Fernblick Montafon

Lehrzeit im Fernblick

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Eine fundierte Ausbildung ist der Grundstein für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Im Hotel Fernblick Montafon werden derzeit zehn Lehrlinge in den drei Bereichen Rezeption, Küche und Service ausgebildet. Mit einem haben wir über seine Zeit im Fernblick gesprochen: Kochlehrling Josef Würbel.

Koch zu werden, war schon immer sein Berufswunsch, sagt Josef Würbel, der im Juni seine Lehrabschlussprüfung vor sich hat. Schon von klein auf hat er zu Hause gern gekocht und war am Herd kreativ. Besonders faszinieren ihn die Eigenarten der Küche verschiedener Länder. Diese möchte er später auch einmal selbst im Ausland kennenlernen. Josef gehört zum ersten Jahrgang, der an der „GASCHT“, der neuen Gastgeber Schule für Tourismusberufe in Vorarlberg, ausgebildet wird. Diese innovative Ausbildung verbindet die Vorteile einer dreijährigen Tourismusschule mit einer Lehre. Nach dem ersten Schuljahr entscheiden sich die Schüler für eine Fachrichtung, in Josefs Fall die Kochlehre, und beginnen ihre Lehrzeit in einem Ausbildungsbetrieb. So kam Josef zum Fernblick: „Wir waren mit unserer Klasse hier, um das Hotel anzuschauen. Da habe ich mir gedacht, das wäre ein sehr cooler Betrieb, um meine Lehre zu machen. Ich konnte zwei „Schnupper-Wochen“ im Fernblick absolvieren, in denen ich sowohl in der Küche, als auch im Service gearbeitet habe und das hat mich in meiner Entscheidung bestärkt. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat.“

Interessen werden individuell gefördert

Durch den modularen Aufbau der GASCHT-Ausbildung können die Schüler auch viele Zusatzausbildungen absolvieren. Josef hat sich dabei für das Jung-Barkeeper-Zertifikat entschieden. Es könnte also durchaus vorkommen, dass er Ihnen bei Ihrem nächsten Besuch im Fernblick einen bunten Cocktail mixt. Außerdem hat er die Ausbildung zum „Käsekenner“ absolviert. Das Fachwissen hilft ihm nun beim Schreiben seiner Diplomarbeit über die Käseproduktion in der Sennerei Schlins. Und seine Motivation geht noch weiter: Neben der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung lernt Josef auch noch für die Matura. Die GASCHT bietet ihren Schülern nämlich auch die Berufsreifeprüfung an. Damit wäre für Josef nach seinem Abschluss sogar ein Studium möglich.

Fernblick und GASCHT – ein perfektes Team

Die Ausbildung an der Schule ist aber nur ein Teil des Ganzen. Im Fernblick erleben die Lehrlinge die praktischen Seiten ihres Berufs im Tourismus. Josef schätzt an der Arbeit im Fernblick Team besonders das Vertrauen, das in ihn gesetzt wird: „Wir Lehrlinge dürfen im Fernblick viel selbstständig arbeiten. Man ist für gewisse Aufgaben selbst verantwortlich und das gibt mir persönlich viel Motivation. Aber trotzdem dürfen wir immer bei unseren Vorgesetzten nachfragen, wenn wir uns einmal unsicher sind.“ Generell ist die Harmonie im Team für Josef wichtig. „Man spürt einfach, dass sich die Mitarbeiter untereinander sehr gut verstehen. Wir in der Küche arbeiten zum Beispiel super mit dem Service-Team zusammen. So macht die Arbeit viel Spaß!“

Ausbildung auch in Corona-Zeiten

Ein geschlossenes Hotel ist natürlich nicht perfekt, um einen touristischen Beruf zu erlernen. Weil dank der Corona-Pandemie das Tagesgeschäft im Fernblick ausfällt, werden für die zehn Lehrlinge „Schulungstage“ abgehalten. Dreimal die Woche werden sie dabei von den Abteilungsleitern der Bereiche Küche, Rezeption und Service unterrichtet. „Das ist eine super Wiederholung für die Lehrabschluss-Prüfung. Durch die Schulungstage fühle ich mich sehr gut vorbereitet, auch wenn ich dank Corona schon lange keinen ‚normalen’ Arbeitstag mehr hatte“, erklärt Josef.

Ein Vorteil, den Josef ebenfalls sehr genießt, ist die außergewöhnliche Unterkunft, die er als Fernblick-Mitarbeiter genießt. Im Team-Hotel Zassa lebt er zusammen mit zwei anderen Lehrlingen in einer Wohngemeinschaft. So haben sie Unterhaltung in der gemeinsamen Küche und trotzdem hat jeder seinen eigenen Rückzugsort. Josef ist sich sicher: „Es geht nicht besser. Die Unterkunft ist wirklich sehr schön und das Zusammenleben ist super. Solche Möglichkeiten hat man nicht in vielen touristischen Betrieben.“